Die für 2009 vorgesehenen Gehaltserhöhungen in asiatischen Ländern wurden im Zeitverlauf der vergangenen neun Monate um mehr als die Hälfte korrigiert. Im Schnitt wurden die geplanten Gehaltserhöhungen um 52% reduziert. Dies ergibt eine aktuelle Watson Wyatt Studie.
Viele Unternehmen haben sich dazu entschieden von Gehaltssteigerungen in 2009 abzusehen, vor allem in jenen Ländern, die stärker als andere von der globalen Wirtschaftkrise und dem Einbruch des internationalen Handels betroffen sind – Hong Kong, Japan, Singapur, Südkorea und Taiwan.
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Land
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2009 Budget für Gehaltssteigerungen (in %) |
BIP Prognose Stand Mai 2009 Quelle: Economist Intelligence Unit |
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Juli 2008 |
März 2009 (alle Unternehmen) |
März 2009 (ausgenommen der Unternehmen mit angekündigter Nullrunde) |
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| China |
9.8 |
5.0 |
7.1 |
6.5% |
| Hong Kong |
5.0 |
1.9 |
2.8 |
-5.9% |
| Indien |
14.1 |
6.9 |
8.9 |
5.0% |
| Indonesien |
12.8 |
8.6 |
8.6 |
-1.4% |
| Japan |
3.9 |
1.0 |
1.9 |
-6.4% |
| Malaysia |
6.6 |
3.9 |
5.1 |
-3.0% |
| Philippinen |
9.5 |
5.4 |
7.0 |
-1.9% |
| Singapur |
5.3 |
2.1 |
3.4 |
-8.8% |
| Südkorea |
6.2 |
2.1 |
4.9 |
-10.1% |
| Taiwan |
4.2 |
1.6 |
3.0 |
-9.3% |
| Thailand |
7.0 |
5.2 |
5.4 |
-4.4% |
Die Budgets für Gehaltssteigerungen sind in Indien binnen neun Monaten signifikant von 14,1% im Juli 2008 auf nur noch 6,9% im März 2009 gesenkt worden. Ähnlich deutliche Reduzierungen sind aus China, Indonesien und von den Philippinen zu vermelden.
Die Entscheidung, eine Nullrunde durchzuführen wird häufig von den globalen Muttergesellschaften der teilnehmenden Unternehmen getroffen:
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Entscheidung zur Nullrunde in 2009 wird getroffen: |
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Land |
Anzahl der teilnehmenden Unternehmen |
Anzahl der teilnehmenden Unternehmen mit Nullrunde |
Global |
Regional |
Lokal |
| China |
240 |
47 |
17% |
6% |
77% |
| Hong Kong |
220 |
54 |
34% |
21% |
45% |
| Indien |
171 |
32 |
84% |
5% |
11% |
| Indonesien |
62 |
0 |
0% |
0% |
0% |
| Japan |
36 |
19 |
58% |
17% |
25% |
| Malaysia |
86 |
18 |
67% |
6% |
28% |
| Philippinen |
178 |
39 |
100% |
|
|
| Singapur |
85 |
25 |
56% |
8% |
36% |
| Südkorea |
50 |
23 |
91% |
9% |
|
| Taiwan |
389 |
173 |
49% |
8% |
43% |
| Thailand |
164 |
19 |
80% |
20% |
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Russell Huntington, Asia Pacific Director der Watson Wyatt Human Capital Group, hält die Kehrtwende in der Vergütungspolitik nicht für überraschend. Laut Russell Huntington hat sich der Arbeitsmarkt in den asiatischen Ländern bedeutsam verändert, was in direkter Reaktion auf die rapide Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage der asiatischen Staaten zurückzuführen ist. Aufgrund der jüngsten Ereignisse entwickeln sich die Arbeitsmärkte zu Arbeitgebermärkten, in denen die Knappheit der letzten Jahre an gut ausgebildeten Mitarbeitern vorläufig überwunden ist. Viele Unternehmen sehen zurzeit keinen Bedarf, ihre Vergütung aggressiv anzupassen und nutzen die Gelegenheit, die Personalkosten einzufrieren oder zu verringern. Darüber hinaus entsteht durch fallende Inflationsraten keine Notwendigkeit, Gehaltsanpassungen durch Erhöhungen vorzunehmen.
Die Daten wurden von Watson Wyatt Data Services im Rahmen des „Regional HR Pulse Survey“ im Zeitraum 1. Februar bis 15. März 2009 in 11 Ländern des Asiatisch-Pazifischen Raums erhoben. Betrachtet werden in dieser Studie Bruttoinlandsprodukt (BIP), Inflationsraten, Gehaltssteigerungsraten, variable Potentiale und Umsatzzahlen.
Den Gesamtbericht für alle Länder bieten wir für USD 800,- an.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Team Data Services in Düsseldorf:
Telefon: +49 211 8228-0
Telefax: +49 211 8228-300
Die Berichte werden im PDF-Format zur Verfügung gestellt und können gerne per E-Mail bestellt werden. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung. Allen teilnehmenden Unternehmen danken wir für ihre Unterstützung und ihre Beiträge zu unseres aktuellen Pulse Survey.
Wir würden uns freuen, Sie mit unseren Vergütungsinformationen in Ihrer HR-Arbeit unterstützen zu können und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Philipp Schuch
Philipp Schuch
Consultant
Watson Wyatt Heissmann (Düsseldorf) GmbH
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